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cgn,wien/30.12.2009/12:30
Neues / altes Betriebssystem, Windows 7, ist wieder (wie alle Vorgänger) mit Funktionen ausgestattet, die nicht dokumentiert sind. Schritt für gelingt es aber der Windows-Userschaft, diese zu enthüllen. Warum Microsoft diese – manchmal sehr nützliche Funktionen – versteckt, kann und wird an dieser Stelle nicht beantwortet.
- MS-Paint, ein “Dinosaurier” in Windows. Ich kann mich zwar nicht an die Version 1.0 erinnern, allerdings glaube ich mich gut daran erinnern zu können, Paint bereits in der Version Windows 2.0 gesehen zu haben. In Windows 7 erlebte Paint ein Facelift a la Office
2007. Eine wesentlich bessere Wahl ist jedoch das kostenlose Tools: Paint.NET. Falls Sie Interesse daran haben, dieses Tool zu beziehen, empfehlen wir Ihnen die Seite des Herstellers (Downloadlink). An dieser Stelle möchten wir hier wiederholt Sie vor dubiosen Downloadangeboten warnen. Wenn Sie die Wahl haben, folgen Sie den Download-Links auf die Seiten der Hersteller. Die NES-Redaktion ist bemüht, Ihnen (wenn schon angegeben) immer die Originallinks zu präsentieren.
Eine Anmerkung am Rande: MS bietet auch für Paint.NET den üblichen Updateservice (siehe Abbildung links). Laut Roadmap wird erst für das Jahr 2011 die Paint.NET - Version 4.0, geplant.
- Fenster per Tastatur steuern: “Windows-Taste” + Pfeil-nach-rechts: das Fenster wird halbiert. Noch mal die Tastenkombination, Sprung von rechts (halbe Fensterbreite) nach links. Probieren Sie auch die anderen “Pfeil”-Tasten. Z.B.: “Windows-Taste” + Pfeil-nach-unten, Fenster wird minimiert.
- Falls Sie Probleme mit Ihrem Windows 7 haben, können Sie entsprechende Dokumentation für die MS-Mitarbeiter, ggf. für das
Systemhaus Ihres Vertrauens, direkt von Windows erstellen lassen. Der Weg, den MS für Sie vorbereitet hat sieht folgendermaßen aus. “Start, Programme / Dateien durchsuchen”. Dort tragen Sie: “cmd” ein. Gleich wird unter: Programme, “cmd” gefunden. Klick auf das gefundene Programm, und in dem neu geöffneten geben Sie ein: “psr.exe”. Ab jetzt an wird das “Problem Steps Recorder” (Abkürzung von psr.exe) alle Aktionen protokollieren, die zum dem Problem “X” führen. Entsprechende Screenshots, Systemmeldungen werden ebenfalls innerhalb der ZIP-Datei (MHTML-Format) abgespeichert. Probieren Sie diese Funktion einfach aus. Sehr gute, kundenfreundliche Idee aus dem Hause MS. Vielleicht jedoch eine Lehre aus dem Disaster namens: Windows Vista.
- “Windows-Taste” + T, anschließend die Pfeiltasten: damit können Sie Taskleiste per Tastatur steuern. Sehr zeitsparend. “Escape” = damit wird dieser Modus beendet.
- Windows 7 lässt sich problemlos von einem USB-Stick (derzeit nur bis 2.0 Standard) installieren. Dies ist eine logische Konsequenz der Entwicklung auf dem Hardware (Netbooks) – Markt. USB-Sticks müssen allerdings unbedingt mit FAT32 formatiert werden.
- Es ist sinnvoll einzelne Programme in die Taskleiste zu ziehen. Haben Sie dort z.B.: drei Programme untergebracht, so können Sie diese direkt per “Windows-Taste” + 1, 2 ggf. 3 starten.
- Applikationen zwischen mehreren Monitoren verschieben: “Windows-Taste”+Shift+Pfeiltaste-rechts ggf. –links. Vorrausetzung hierfür ist natürlich die vorrausgegangene Definition der einzelnen Monitore.
- Es gibt noch Menschen, die mit der Kommandozeile was anfangen können (das ist dieses “Teil” was bei den Macs fehlt). Microsoft hat auch hier nachgelegt. Wenn Sie die Eingabeaufforderung öffnen und in irgendein Verzeichnis wechsel wollen, müssen Sie den vollständigen Verzeichnisnamen nicht mehr komplett eingeben. Beispiel: Sie befinden Sie im root-Verzeichnis (Hauptverzeichnis => c:\”) und möchten in das Verzeichnis “Documents and Settings” wechseln. Sie geben nur “Doc” ein und betätigen die Tabulatortaste. Prompt wird der Verzeichnisname ergänzt. Eine sinnvolle (seit Jahren in der Linuxwelt bekannte) Ergänzung.
- Eine weitere nützliche Erweiterung in Bezug auf die Eingabeaufforderung ist direkt von dem Windows Explorer aufrufbar. Sie befinden Sie z.B.: in der dritten Unterebene eines Verzeichnisses und möchten direkt dort in die Eingabeaufforderung springen. Bei der gedrückten “Shift” – Taste, betätigen Sie die rechte Maustaste. In dem Kontextmenü finden Sie diesen Punkt (der normalerweise nicht sichtbar ist) “Eingabeaufforderung hier öffnen”.
- Menüeinträge können Sie noch einfacher noch hinzufügen, respektive ändern. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und ziehen das entsprechende Icon entweder in die Taskleiste, ggf. sortieren Sie die Einträge in der Menüprogrammleiste um.
- Die rechte Maustaste wird in der Taskleiste ebenfalls verstärkt zum Einsatz kommen. Wenn Sie mit den Mauszeiger über einem Icon positionieren und die rechte Maustaste betätigen, öffnet sich die sogenannte “Jumplist”. Dort können Sie nicht nur die letzten Dateien direkt öffnen, aber auch das Programm von der Taskleiste lösen.
- Im Internet Explorer in der Adressleiste klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Adresszeile, halten die linke Maustaste gedrückt und ziehen die Maus nach unten. Eine Liste der zuletzt besuchten Seiten wird angezeigt.
- “Quicklaunch” wird nicht mehr in der Taskleiste angeboten. Es ist aber nicht ganz verschwunden. Es lässt sich folgendermaßen aktivieren:
Klick auf die Taskleiste, rechte Maustaste, Symbolleiste, Neue Symbolleiste. Jetzt geben in dem Feld: “Ordner” folgenden Pfad ein: %userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch” Wie Sie der Abbildung links entnehmen können, auch hier hilft Ihnen Windows bei der korrekten Eingabe des Pfades und schlägt die verfügbaren (ortbezogen) Namen vor. Sie generieren also nichts neues, aktivieren lediglich eine versteckte: Quick Launch, Funktion.
- MS Paint hat eine neue Oberfläche bekommen (Office 2007 – like). Auch Wordpad wurde einem Facelifting unterzogen. Im Gegensatz zu MS Paint wurde ebenfalls die Wordpad - “Maschine” eine Überholung unterzogen. Wordpad kann nämlich plötzlich neue Dateiformate lesen, verarbeiten und speichern. Vor allem der Zuzug der Open Source – Formate überrascht hier ein wenig. Wir, Benutzer, begrüßen diesen Schritt.

- Alle Fenster auf einen Mal minimieren? Kein Problem. Rechts unten, neben dem Datum und der Uhr finden Sie einen kleinen, senkrechten Balken. Ein Klick darauf und sofort werden alle Fenster minimiert.
- Eine andere Methode alle Fenster - bis auf das eine zu minimieren – geht wie folgt: gehen Sie mit dem Mauszeiger auf den Titelbalken des gewählten Fensters. Halten die linke Maustaste gedrückt und rütteln sie schnell mit dem Fenster hin und her. Alle Fenster werden minimiert – bis auf das eine – minimiert.
- ISO-Dateien sind inzwischen Standard geworden. Früher wussten viele Anwender nicht so richtig, was sie damit anfangen sollen. Jetzt reicht nur ein Klick auf die ISO-Datei und Windows startet sofort ein integriertes Brenn-Programm.
- Netzwerkfreigaben werden unter Windows 7 automatisch angezeigt. Dies wurde zwar bereits in Windows Vista zum ersten Mal eingeführt, aber wegen der geringen Verbreitung / Akzeptanz von Vista, kommt unter Windows 7 zum ersten Mal richtig zum Vorschein. Hier müssen Sie nichts aktivieren, es wird von Haus aus angezeigt.
- Für Windows 7 – Installation benötigen Sie eine (mindestens 40 GByte empfohlen) NTFS-Partition. Eine bestehende FAT32 – Partition können Sie jedoch mit Hilfe des Befehls “convert x: /FS:NTFS” in das entsprechende NTFS-Format, konvertieren.
- Startmenü um Internetsuche erweitern stellt unter Windows 7 ebenfalls kein Problem dar.
Start, in dem Feld “Programme / Dateien durchsuchen” geben Sie – wie in der Abbildung oben - “gpedit.msc” ein und drücken die Entertaste. Ein entsprechendes Programm wird gestartet. Gehen Sie zu der Sektion “Benutzerkonfiguration / Administrative Vorlagen / Startmenü und Taskleiste”. In dem rechten Fenster sehen den ersten Eintrag: “Link “Internet durchsuchen” in das Startmenü aufnehmen”. Durch einen Doppelklick darauf öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem Sie die Funktion aktivieren können. Ein Klick auf "Übernehmen, OK” und die Änderungen sind aktiviert. Wenn Sie jetzt auf Start / Durchsuchen gehen, und z.B.: “NES European” eingeben, erhalten Sie - zusätzlich zu den lokalen Treffern - ein Link angeboten: “Internet durchsuchen”. Ein Klick darauf und der Standardbrowser ruft die als Standard eingestellt Suchmaschine auf mit den von Ihnen gesuchten Begriff. Diese Erweiterung funktioniert leider nicht in der Home-Version, weil diese nicht über “gpedit.msc” verfügt. (ende)
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